© 2016 Michael Kuonen

Ausrüstung: Ultra Pro Stock von Dynafit

18 Dec 2016

Ein weiterer Beitrag zum Thema Ausrüstung. Diesmal geht es um die Stöcke. Da mich meine Trails überwiegend den Berg hinauf führen, habe ich fast immer Stöcke dabei. Damit bin ich bergaufwärts deutlich zügiger unterwegs. Die Beine werden zusätzlich mit den Armen unterstützt. Längere Schritte und höhere Tritte werden möglich. Geht es mir nicht um die Geschwindigkeit, so gestaltet sich mein Ausflug mit Stöcken zumindest bequemer. Bergabwärts helfen die Stöcke zudem, die Knie zu schonen.

 

Seit einigen Monaten besitze ich neu die Ultra Pro Stöcke von Dynafit. Bisher hatte ich diese auf rund 13’000 Höhenmetern dabei. Zuvor benutzte ich die Trail Stöcke von Black Diamond. Dabei handelt es sich um deutlich schwerere, aber auch stabilere Teleskopstöcke aus Aluminium.

 

 

 

 

 

Der Stock

 

Beim Ultra Pro Stock handelt es sich um einen Faltstock aus Karbon, dessen Länge sich zwischen 115 und 135 cm verstellen lässt. Weil es sich um einen Faltstock handelt, ist das Packmass grundsätzlich geringer als bei einem Teleskopstock. Die Stöcke lassen sich daher auch in meinen kleinen „Trail-Rucksack“ verstauen. Das ist insbesondere bei längeren flachen Abschnitten oder für die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ganz praktisch.

 

 

 

 

 

 

Das Zusammensetzen der Stöcke funktioniert ähnlich wie bei einer Zeltstange oder Lawinensonde. Die Stocksegmente fügen sich quasi von selbst ineinander, wenn man beim obersten Segment spannt, bis ein kleiner Knopf einrastet. Mittels Klemmverschluss am oberen Segment lässt sich der Stock noch zwischen 115 und 135 cm individuell fixieren.

 

 

 

 

 

 

Der Ultra Pro Stock weist die folgenden Eigenschaften auf:

 

Typ:   Faltstock mit 3 Segmenten

Gewicht:   198 Gramm / Stock
Länge:   Variabel, 115 – 135 cm

Packmass:   43 cm (Länge)

Material:   Karbon

 

Die drei Stocksegmente sind (wie bei Faltstöcken üblich) durch eine Art Schnur verbunden. Beim Ultra Pro Stock ist diese Schnur nicht durch eine gummiartige Schicht geschützt, wie bei vielen anderen Faltstöcken. Dies spart sicher etwas Gewicht, es stellt sich aber die Frage, ob dies negative Auswirkungen auf die Lebensdauer hat. Bisher konnte ich jedoch keine Abreibungen o.ä. feststellen.

 

 

 

 

Im Übrigen verfügt der Stock über eine Griffverlängerung. Der Hersteller bewirbt zudem die atmungsaktiven Handschlaufen.

 

 

 

 

 

Meine Erfahrung

 

Bisher habe ich ganz gute Erfahrungen mit dem Ultra Pro Stock gemacht. Er ist sehr leicht und lässt sich zusammengefaltet in meinem Rucksack verstauen. Im unteren Bereich der Stöcke sind bereits einige Gebrauchsspuren entstanden, was mir aber durchaus normal scheint.

 

Zweimal ist es vorgekommen, dass der Stock „einsackte“. Nicht die Längenverstellung (der Klemmverschluss kann bei Bedarf fester geschraubt werden) war dafür verantwortlich. Der kleine „Einrast-Knopf“, der die verschiedenen Segmente durch Spannung zusammenhält, hat nachgegeben. Zwar war es nicht weiter tragisch, passieren sollte so etwas meines Erachtens aber nicht.

 

Insgesamt bin ich mit den Stöcken aber sehr zufrieden und würde sie nicht mehr gegen meine alten eintauschen wollen.

 

 

 

Alternativen

 

Natürlich gibt es auch Stöcke anderer Hersteller mit ähnlichen Eigenschaften wie der Ultra Pro Stock von Dynafit. Hier eine nicht abschliessende Liste mit Alternativen:

 

Trailstick von Leki (Karbon; fixe Länge; 187 g bei 115 cm)

 

Micro Trail Pro von Leki (Karbon; fixe Länge; 191 g bei 115 cm)

 

Distance Carbon Z Trekking Poles von Black Diamond (Karbon; fixe Länge; 290 g (=Paar) bei 120 cm)

 

Distance Carbon FLZ Trekking Poles von Black Diamond (Karbon; variable Länge; 365 g bei 120-140 cm)

 

 

 

 

 

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