© 2016 Michael Kuonen

Der 11. Altitrail de Chalin 2017

5 Oct 2017

Die ganze Aktion war ziemlich spontan. Am Mittwoch der vergangenen Woche, abends um 21:15 Uhr meldete ich mich nach einem kurzen Blick auf die Wettervorhersage für die 11. Ausgabe des Altitrail de Chalin vom Sonntag 1. Oktober 2017 an und reservierte gleich darauf ein billiges Hotelzimmer in der Region.

 

 Bild: 5ElementsProduction (Video 10. Ausgabe des Altitrail)

 

 

Die Organisatoren bezeichnen den Altitrail de Chalin als einen freundschaftlichen Wettkampf, bei dem nicht primär die Zeit im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Erleben der Natur und Landschaft sowie das gemütliche und kollegiale Beisammensein.

 

Die Strecke des Altitrails führte in diesem Jahr von Massongex (399 müM) im Unterwallis (in der Nähe von Monthey) über Fontany und Les Plans hinauf zum Dent de Valerette (2'059müM). Von dort nach einem kurzen Abstieg weiter zum Dent de Valère (2'267 müM) und nach einem weiteren Abstieg hinauf zum Tête de Chalin (2'595 müM), wo sich das Ziel befand.

 

 

 

 

 

Vom eigentlichen Start bei Fontany aus (erst dort startete die Zeitmessung), galt es auf einer Strecke von rund 11 Km insgesamt 2'300 Hm zu überwinden. Der erste Aufstieg bis zum Dent de Valerette war mit etwas über 1'500 Hm mit Abstand der längste. Danach blieben nach jeweils kurzen Abstiegen noch zwei kürzere Anstiege von je rund 350 Hm. Abwärts lief man über die gesamte Strecke etwa 200 Hm.

 

 

Start: Fontany (Start Zeitmessung)

Ziel: Tête de Chalin

Aufstieg: +/- 2'300 Hm

Abstieg: +/- 200 Hm

Distanz: 11 km

Höchster Punkt: 2'595 müM

 

 

 

 

Die schnellsten zwei der 116 Teilnehmer legten die Strecke innert einer unglaublichen Zeit von 1 h 50 min zurück. Da kam ich mit einer Zeit von 2 h 55 min deutlich später ins Ziel. Obwohl ich ein kontrolliertes Rennen lief - ich war auf der Hut nicht zu schnell zu starten, um einen Einbruch auf halber Strecke zu vermeiden - kann ich nicht behaupten, ich hätte es sonderlich gemütlich genommen. Aber in jedem Fall konnte ich die abwechslungsreiche Strecke und die wunderschöne Landschaft in vollen Zügen geniessen. Letztere war so beeindruckend, dass ich mich sogar hinreissen liess, mir für ein paar (qualitativ nicht berauschende) Fotos Zeit zu nehmen.

 

Im Ziel angekommen gab es warmen Tee und Schokolade sowie Génepi, ein Kräuterlikör. Unter Stammteilnehmern wir der Altitrail de Chalin denn auch "la Course au Génepi" genannt.

 

 

 

 

 

 

 

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