© 2016 Michael Kuonen

Reiselogbuch: Meine Ferien in Norwegen

14 Mar 2017

Ein Reisebericht der etwas anderen Art meiner zweiwöchigen Ferien in Norwegen: Ein Tag ein Satz. Ein Tag ein Foto.

 

 

 

Tag 1: Nach knapp vier Flugstunden landet das Flugzeug auf der verschneiten Landepiste in Tromsø im Norden Norwegens und der skandinavische Winter begrüsst mich mit Schneeflocken und Kälte.

 

 

 

 

Tag 2: Das Mietauto ist freigegraben und nach einigem Suchen (verschiedene Strassen der Stadt wurden für die Schneeräumung gesperrt) habe ich den Weg raus aus Tromsø gefunden und kann die vielen Kilometer nach Svolvaer auf den Lofoten in Angriff nehmen.

 

 

 

 

Tag 3: Die Holzgestelle an denen Stockfische (Laiber und/oder Köpfe) zum Trocknen aufgehängt werden, treffe ich in jedem Dorf an.

 

 

 

 

Tag 4: Der Abstecher zum malerischen Nusfjord auf dem Weg nach Reine hat sich gelohnt, das kleine Dörfchen mit seinen typischen Fischerhäuschen (sog. Rorbuer) war einen Besuch wert.

 

 

 

 

Tag 5: Dass auch Reine ein gutes Fotomotiv abgibt, habe scheinbar nicht nur ich gemerkt, plötzlich tummeln sich rund ein Dutzend Menschen ausgerüstet mit Kamera und Stativ um mich herum.

 

 

 

 

Tag 6: Es hat sich gelohnt, 1,5 Stunden im Auto zu sitzen und zu warten, denn um Zwanzig nach Sieben kündigen sich die Nordlichter mit einem ersten scheuen Streifen am Himmel an und entwickeln sich bald zu einem feurig-intensiven Tanz am Himmel.

 

 

 

 

Tag 7: Meine Langlaufskis habe ich nicht ohne Grund nach Norwegen mitgenommen, um nicht allzu sehr als Tourist aufzufallen, begebe ich mich immer Mal wieder auf eine der zahlreichen Langlaufloipen, so auch heute.

 

 

 

 

Tag 8: Die Bären im Polar Park in Bardu, bei dem ich auf dem Weg nach Senja vorbeischaue, sind aufgrund einer wärmeren Periode bereits Mitte Februar zu früh aus dem Winterschlaf erwacht.

 

 

 

 

Tag 9: Die Erkundung der zweitgrössten Insel Norwegens Senja führt zur Erkenntnis, dass diese sich vor den bekannteren Lofoten nicht zu verstecken braucht.

 

 

 

 

Tag 10: Zurück in Tromsø gönne ich mir endlich wieder ein feines Stück Fleisch, nachdem ich die letzten drei Tage entweder aus dem Rucksack oder – mangels Alternativmenus –  Fisch gegessen hatte, dies obwohl ich nicht gerade ein grosser Fischliebhaber bin (geschmeckt hatte es mir erstaunlicher Weise trotzdem).

 

 

 

 

Tag 11: Schneemobil fahren ist nichts was man im Leben zwingend gemacht haben muss, das weiss ich jetzt, vielleicht liegt diese Einschätzung aber auch am Gemächlich-in-einer-Kolone-Fahren, an dem ich teilgenommen hatte.

 

 

 

 

Tag 12: Unglaublich die Energie dieser Hunde, die nur Laufen im Kopf haben und das ohne Rücksicht auf Verluste, wer den Schlitten los lässt, muss selber laufen.

 

 

 

 

Tag 13: Der Tourguide hat versprochen klaren Himmel zu finden, wenn ich an der Nordlichtjagt teilnehme und er hat sein Wort gehalten.

 

 

 

 

Tag 14: Es geht nichts über ein frisches Bier aus der angeblich nördlichsten Bierbrauerei der Welt im ältesten Pub der Stadt.

 

 

 

 

Tag 15: Es schneit, im Gegensatz zu weniger glücklichen Reisenden verspätet sich der Rückflug in die Schweiz aber lediglich um rund eine Stunde.

 

 

 

 

 

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